Mit dem Planungs‑Kick‑off am 27. Mai 2025 ist das Teilprojekt 3, die Redoute, in die konkrete Bearbeitung gestartet. Vorausgegangen waren Vergabeverhandlungen im März und die Unterzeichnung der Verträge Mitte Mai.

Planungsteam (Vergabelose):

  • Architektur & Freifläche: Schettler& Partner PartGmbB aus Weimar
  • Tragwerk & Brandschutz: Hartung + Ludwig architektur und planungsgesellschaft aus Weimar
  • Technische Ausrüstung, Wärmeschutz & Energie: air-consultIBK GmbH aus Jena

Worum geht es bei der Redoute?

Die Redoute stärkt den zukünftigen Theaterbetrieb als 2. Spielstandort mit zwei kleinen Bühnen, und während der Generalsanierung des Haupthauses als Interimsspielstätte. Das einstige »Haus der Offiziere« dient dem Deutschen Nationaltheater und der Staatskapelle Weimar seit 1997 als Probebühne und temporär auch immer wieder als Spielstätte, so auch seit Ende November 2023 während notwendiger Instandsetzungsmaßnahmen im e-werk weimar.

Geplant sind zwei Bauabschnitte: In BA 1 entsteht ein Anbau, den das DNT zunächst als Interimsprobebühne nutzen wird, sowie rund 400 m² Lagerflächen (Nutzungsfläche Anbau). BA 2 folgt nach Wiedereröffnung des Haupthauses und sieht den Umbau der Probebühne zur Experimentierbühne (ca. 100 Plätze) sowie den Umbau der Bühne Redoute zur „Kleinen Bühne“ (bis zu 200 Plätze) vor. Für BA 1 ist derzeit 2026-27 als Bauphase vorgesehen. Dass die Redoute während der Sanierungszeit als Spielort einspringt, ist fester Bestandteil des Interimskonzepts.

Erste Schritte in der Planung

Beim Kick‑off am 27. Mai 2025 wurden Projektstruktur, Projektziele, Arbeitsgrundlagen und Terminierungen abgestimmt. In der ersten Planerberatung vor Ort am 12. Juni 2025 stellten Architekten und Tragwerksplanung einen neuen Entwurfsansatz für die Probebühne vor; gemeinsam mit der Haustechnikplanung und den Nutzervertreter wurden Schnittstellen und Rahmenbedingungen präzisiert.

Ausblick

Für BA 1 wird aktuell ein Baustart in 2026 angestrebt, die Fertigstellung ist für 2027 prognostiziert. Die Umnutzungen in BA 2 sind – in Abhängigkeit vom Haupthaus – für die Zeit nach dessen Wiedereröffnung (voraussichtlich 2032–2033) vorgesehen.