Fakten und Teams

Projektleitung der Stadt Weimar als Bauherrin

Dr. Claudia Kolb, Dezernentin für Bauen und Verkehr; Foto: Matthias Eckert
Dr. Claudia Kolb, Dezernentin für Bauen und Verkehr

Foto: Matthias Eckert

Karen Büchner, Leiterin der Stabsstelle Generalsanierung DNT; Foto: Andreas Hultsch
Karen Büchner, Leiterin der Stabsstelle Generalsanierung DNT

Foto: Andreas Hultsch

Kostenrahmen

167.000.000 EUR

Die Aufwendungen setzen sich u. a. zusammen aus Kosten für

  • Planungsauswahlverfahren und Wettbewerbsverfahren
  • Planungen und Gutachten
  • Grunderwerb
  • Bauvorbereitung und Bauausführung inkl. Material- und Lohnkosten
  • Gebühren und Inbetriebnahme

Fördermittel

Die Generalsanierung DNT wird zu 100% im vorgegebenen Kostenrahmen gefördert. Bund und Land haben eine grundsätzliche paritätische Finanzierung bis zu 167 Mio. Euro zugesagt.

Aufgabe

  • Denkmalgerechte Sanierung des Deutschen Nationaltheaters Weimar als Ort der Demokratiegeschichte
  • Gewährleistung eines modernen zukunftsorientierten Theaterbetriebes
  • Berücksichtigung baulicher Zukunftsthemen wie Klimaneutralität, Ressourcenschonung, Inklusion, Digitalisierung und Öffnung

Zeitplan

Bisherige Planungen

  • Erarbeitung des Raumbedarfs
  • Variantenuntersuchungen/Machbarkeitsstudien 2021-2022 durch PFP GmbH aus Hamburg und reicharchitekten aus Weimar zur Realisierung des Raumbedarfs im Kostenrahmen

Drei Teilprojekte

Die Generalsanierung und Erweiterung umfasst drei Teilprojekte an drei Standorten.

Teilprojekt/Standort 1 – Haupthaus am Theaterplatz

  • Bauphase ca. 4 Jahre voraussichtlich ab 2029
  • Generalsanierung, Neustrukturierung und moderate Erweiterung des Bestandsgebäudes
  • Funktionsverbesserungen im Zuschauersaal
  • Erweiterung der Nutzungsfläche (NUF): IST ca. 11.000 m² zu SOLL ca. 12.400 m²

Funktionen am Standort 1

  • Großes Haus (mit ca. 750 Plätzen) und das Foyer
  • Probebühnen/Ballettprobenraum
  • Chorprobenraum, Statisterie
  • Maske, Garderoben
  • Kostümabteilung
  • Requisite
  • Kantine, Besuchergastronomie
  • Besucherabteilung
  • Büros (z. B. Intendanz, Geschäftsführung, PR-Abteilung, künstlerische Leitungen, technische Leitung)
  • Archiv
  • obigen Bühnen und Räumen zugeordnete Funktionsräume

Planungsteam

Teilprojekt/Standort 2 – Werkstattgebäude

  • Neubau
  • Fertigstellung voraussichtlich bis 2029
  • Nutzungsfläche (NUF) SOLL rund 2.100 m²

Funktionen am Standort 2

Theaterwerkstätten für:

  • Tischlerei
  • Schlosserei
  • Malersaal
  • Plastik- und Dekoration
  • Montageraum
  • Technische Leitung
  • weitere Funktionsräume

Planungsteam

Teilprojekt/Standort 3 – Redoute und Probensaal

  • Erweiterung des Bestandsgebäudes
  • Nutzungsfläche (NUF) im Anbau SOLL rund 430 m²
  • vorgesehen sind zwei Bauabschnitte:

Im BA 1, Fertigstellung voraussichtlich 2028:

  • Anbau Probebühne und Lager für den Bühnenbereich

Im BA 2 nach Wiedereröffnung des Haupthauses:

  • Umbau der neuen Probebühne zur Experimentierbühne (mit ca. 100 Plätzen)
  • Umbau Bühne Redoute zu Kleiner Bühne mit ca. 200 Plätzen

Funktionen am Standort 3

  • Probenzentrum (DNT und Staatskapelle) im Bestand
  • Bühne Redoute: Interimsspielstätte während Sanierung Haupthaus

Planungsteam: